Dielen Reparatur In der Ecke sind die Dielen und vorallem die Unterkostruktion marode.

Reparatur der Dielen in der Küche

Beim Entfernen der Bodenbeläge in der Küche im Erdgeschoß haben wir in einer Ecke schon gemerkt das die Unterkonstruktion nachgibt. Da dort die Dielen mit Spachtelmasse bedeckt sind, sieht es Anfangs gar nicht so schlimm aus. Bei Belastung der letzten drei bis vier Dielen merkt man aber schnell, das dort keine Unterstützung mehr ist und auch die Dielen selbst schon geschwächt sind.

Noch ein kleines Überraschungs-Ei, das wir nun genauer untersuchen wollen. Auf dem Bild links sieht man das links im Eck die Dielen schon etwas gelitten haben. Rechts daneben wurde offensichtlich schon mal ausgebessert.
Die Ausbesserung wurde wohl gemacht als der Boden verlegt wurde. Es wurde nicht sonderlich sauber gearbeitet und die Dielen wurden quer zu den anderen verlegt. Also erst mal die quer eingebauten Ausbesserungsdielen raus gerissen. Schnell zeigt sich, das wir das etwas großflächiger aufmachen müssen um genau zu sehen wo das Problem liegt.

Verfaulte Unterkostruktion der Dielen in der Küche

Mit dem elektrischen Fuchsschwanz habe ich die Dielen erst einmal grob abgeschnitten. Auf dem Bild oben kann man sehen, das nicht mehr viel von der Unterkonstruktion übrig ist. Die Unterkonstruktion ist nahezu vollkommen verfault. Aber zumindest scheint es zur Schimmelbildung nicht genug Feuchtigkeit gegeben zu haben.

Ausschneiden der Dielen

Um die Ecke für die Reparatur vorzubereiten, mache ich erst einmal einen sauberen Schnitt. Eine Aluminiumlatte dient mir dabei als Leitschiene. Die befestige ich mit ein paar Nägeln so, das ich mittig in einem der Tragbalken entlang schneiden kann. Den Dremel stelle ich auf die Dicke der Dielen ein. Durch das relativ kleine Sägeblatt komme ich fast bis in die Ecken. Das letzte Stück stemme ich aus.

Schneiden der Dielen mit dem Dremel

Mit der Dremel Säge kann ich entlang der Aluleiste einen sauberen Schnitt über die ganze Länge setzen. Etwas lästig sind die Nägel, die ich unter der Farbe und der Spachtelmasse, die die Dielen noch teilweise bedeckt, nur schwer finden kann. Nachdem ich zwei, drei mal einen Nagel getroffen habe, gibt das Holzsägeblatt des Dremel seinen Geist auf. Die Idee die Nägel mit einem Metallsägeblatt vor zuschneiden, ist auch keine meiner Besten. Da das Blatt durch die Reibung am Holz sehr heiß wird, löste es sich auch bald auf. Lösung war, die Bereiche mit den Nägeln stehen zu lassen und anschließend auszustemmen. Ist etwas mehr Aufwand als gedacht. Aber das kennen wir ja schon.

Unterkostruktion der Dielen ist erneuert

Die neue Unterkonstruktion liegt wieder auf dem Lehm. Wie man auf der Wasserwaage sehen kann, sind die Dielen ziemlich aus dem Wasser. Die Ersatzdielen baue ich später mit dem selben Gefälle ein. Damit kein optischer Knick entsteht. Ich habe rund um die Schadstelle, die Feuchtigkeit in der Wand und im Gründungsbalken gemessen und nichts Auffälliges gefunden. Dennoch lasse ich das mal offen bis der nächste größere Regen durch ist. Ich vermute, das der Schaden in der Unterkonstruktion und den Dielen durch Staunässe verursacht wurde. An den kalten Außenwänden im Eck bildet sich Kondenswasser. Dieses kann, da der Fußboden mit PVC-Boden abgedeckt war, nur noch schlecht abgegeben werden.

Dielen ausgebessert

Wir hatten zwei Wochen Regen und Schneefall, die Ecke ist noch immer trocken. Also beschließen wir die Reperatur fertig zu machen.  Mit einigen Dielen aus dem ersten Stock habe ich die Reparaturstelle gefüllt. Aus dem Zimmer, in dem es gebrannt hatte, hab ich einige Dielen genommen und mit der Kreissäge auf Länge gesägt. Zum Nageln habe ich Quetschkopfnägel verwendet. Der Kopf ist kleiner und so später nicht so auffällig. Später soll die Eckbank über der Ecke stehen. So kann man die reparierten Dielen später nicht mehr sehen.

Foto: M. Lenk für mein-schnaeppchenhaus.de

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