Elektroinstallation Zustand der Elektroinstallation

Zustand der Elektroinstallation

Wie für ein Fachwerkhaus aus dem Baujahr 1902 zu erwarten ist die Elektroinstallation nicht auf einem aktuellen Stand. Was wir an manchen Stellen vorfinden hatten wir aber so nicht erwartet. Zum Teil lebensgefährliche Installationen und undurchschaubare Kabelführung. Wir konnten beim Rückbau der Elektroinstallation mindestens fünf Generationen verschieden gut ausgeführter Installationsarbeiten identifizieren. Den ursprünglichen Plan, einen Teil der Elektroinstallation wiederzuvervenden, haben wir schnell aufgegeben.

Schaltschrank im ersten OG

Im Flur im ersten Stock gibt es einen halbwegs modernen Schaltkasten. Allerdings sind noch keine FI-Schalter verbaut und der Strom für das ganze Haus läuft über insgesamt sechs Sicherungen. Gerade in einem Fachwerkhaus, das durch das verbaute Holz brandanfälliger ist, denken wir es kann nicht schaden wenn die Elektrik auf aktuellen Stand gebracht wird.

Elektroinstallation aus den 30ern

Es finden sich Kabel die offensichtlich aus den 30ern des letzten Jahrhunderts stammen und teilweise auch modernere. In den Klemmdosen sind meist zu viele Kabel zusammengeführt und überall sind fast ausnahmslos Dosenklemmen verbaut. Es finden sich auch flexible Kabel die mit Drahtkabeln mit Hilfe von Dosenklemmen verbunden sind. Auch die Kabelführung ist oft abenteuerlich. Diagonale Verbindungen, Kabelwege im Bogen um Balken herum usw. Ein Wunder das es hier nur einen Kabelbrand in den letzten 112 Jahren gab.

Wir haben ja Zeit! Also heißt es: Alles raus!

Foto: Dagobert Wiedamann für mein-schnaeppchenhaus.de

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