Dago Dach Dago auf dem Dach. Auch das Garagendach braucht etwas Zuwendung.

Garagendach dicht bekommen und Fachwerk freilegen

Heute steht an: Dach der Garage dicht machen, Boden im Wohnbereich raus nehmen und die Wand zwischen Küche und Wohnzimmer bis auf die Fachwerkbalken einzureißen. Daneben soll noch Platz für den Container, der am Montag kommt, frei geräumt werden und wenn möglich im Garten etwas Wildnis entfernt werden. Daneben müssen wir noch einige Kartons, die uns die Vorbesitzerin hinterlassen hat, aus dem Weg schaffen.

Garagendach

Erstmal ist die Garage dran. Wir sind ja letzte Woche schon gescheitert das Tor auf zu bekommen. Das Dach der Garage ist auch in einem schlechten Zustand. An einer Stelle scheint die Dachlatte nachgegeben zu haben und etliche Schindel sind abgerutscht. Erst mal mit der Leiter aufs Dach. Dort nehmen wir ein paar Schindel raus und sägen die Dachlatte zwischen den Balken ab. Nur so passe ich durch und komme in die Garage. Mist! Das Tor hätten wir auch von außen auf bekommen. Es war gar nicht verriegelt. Es klemmte nur. Ein kräftiger Tritt von innen und es war offen.

Die Dachlatten sind gleich ersetzt. Das Auflegen der Schindeln von unten ist eine ziemliche Schinderei. Beim Rumkriechen auf dem Dach hab ich eine Schindel zerbrochen und zwei hatten schon gefehlt. Zum Glück finden sich in der Garage noch 2 Schindeln und auf dem Dachboden liegen auch noch zwei. So ist das Dach nach etwa einer Stunde dicht. Cool ist, das neben einigen Gerümpel, wie Hasenstall und Altpapier, in der Garage auch eine Systemleiter und eine Heugabel rumliegen. Zwei einfache Aluleitern und ein paar Bretter finden sich auch noch in einer Ecke.

Die Mauer muss weg!

Den Boden im Wohnbereich haben wir nach einer weiteren Stunde draußen. Nachdem die Verlegeplatten eine Woche trocknen konnten, geht das rausbrechen deutlich einfacher. Die Dielen im Wohnbereich sind zwar feucht aber keine Spur von Schimmel. Zumindest auf den Dielen ist nichts zu sehen. Darunter wartet vielleicht noch ein Ü-Ei auf uns.

Sabine beim Fliesen abschlagen

Sabine schlägt die Fliesen in der Küche mit dem Boschhammer ab.

Sabine ist schon kräftig dabei mit dem Boschhammer die Fliesen in der Küche abzuschlagen. Ich bau schon mal den Türrahmen zwischen Köche und Wohnzimmer aus. Wir wollen den möglichst unbeschädigt ausbauen. Vielleicht brauchen wir Ersatzteile für die Türrahmen im Obergeschoss. Leider wurde der Türrahmen nicht mit Bauschaum gesetzt sondern mehrfach durch die Innenseiten genagelt. Das bekomme ich so nicht auseinander. Da brauche ich eine Eisensäge. Die liegt aber Zuhause. Na egal, dann kommt erst einmal die Fachung raus. Bei unserem Fachwerkhaus bestehen die Ausfachungen aus Bimsstein der mit Lehm gemauert wurde. Verputzt sind die Fachungen mit Strohlehm.

Der Lehmputz ist recht weich und auch der Bimsstein lässt sich ohne großen Widerstand aufbrechen. So ist nach kurzer Zeit schon die Hälfte der Wand raus. Lichtschalter und Steckdosen lassen sich aus dem Weichen Putz auch leicht ausstemmen. Die Kabel kann man einfach durch den Lehmputz ziehen. Wie gehofft sind die Fachwerkbalken echt chic. Das gibt eine super Wohnküche. Einige der Balken sehen aus als ob sie schon damals aus einem Abbruchhaus übernommen worden sind. Offensichtlich hat man die Tür vor Jahren versetzt. Die linke Hälfte des Durchgangs wurde mit Mineralputz und Betonsteinen zugemauert.

Das Fachwerk ist teilweise freigelegt

Garagenvorplatz

Vor dem Kellergeschoss und der Garage war ja alles zugewuchert. Vergleiche Ansicht vom Vortag. Nach dem dritten Tag kann man schon einiges von dem Kopfsteinpflaster sehen. Markus hat das meiste davon erledigt. Ich hab mir nur mal ein paar Stunden lang, sozusagen als Ausgleichssport, Blasen geholt.

Garagenvorplatz: Jetzt sieht man das Kopfsteinpflaster

Jetzt sieht man schon ein schönes Stück von dem Kopfsteinpflaster.

Foto: Markus / Dago für mein-schnaeppchenhaus.de

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