Unser Schnäppchenhaus
Unser Schnäppchen, Fachwerkhaus im Bergischen Kreis

Mein Schnäppchenhaus

Intension der mein-schnaeppchenhaus.de ist zum einen die Baudokumentation unseres Häuschens für uns und zum anderen wollen wir unsere Erfahrungen mit allen, die auf der Suche nach einem Schnäppchenhaus sind oder schon eines renovieren, teilen. Wir denken, dass die Erfahrungen die wir mit unserem Renovierungsprojekt gemacht haben, dem einen oder anderen vielleicht weiterhelfen.
Auf den Unterseiten werden wir unsere eigenen Erfahrungen beim Renovieren unseres Schnäppchenhauses darstellen. Ein großer Teil der Webseite konzentriert die Informationen die wir uns aus vielen verschiedenen Quellen zum Thema Fachwerkrenovierung und Baubiologie zusammengesucht haben.

Warum ein Schnäppchenhaus?

In meiner Heimat gibt es einen Spruch: „Wer viel Geld hat und ist dumm, kauft ein altes Haus und baut’s um!“ Manchmal hab ich schon gedacht „Da könnte was Wahres dran sein“

Der Reiz ein Schnäppchenhaus zu kaufen ist sicherlich der geringe Preis. Wichtig ist es, auch bei einem scheinbar kleinen Preis, dass man den Zustand der Bausubstanz in die Kalkulation einfließen lässt. Leider ist es gerade im Billigsegment Usus geworden, Mängel zu verheimlichen oder zu verniedlichen. Während unserer langen Suche, nach einem für uns geeigneten Objekt, haben wir so manches vermeintliche Schnäppchenhaus gesehen. Die einen sind schon Teilrestauriert andere in einem Zustand, der nur einen Abriss als geeignete Sanierung denken lässt. Am schlimmsten fand ich die Häuser, die schon mit wenig Aufwand zu Tode restauriert waren. Oberflächlich waren diese in einem besseren Zustand als der Durchschnitt der Billighäuser. Wenn man aber genauer hingesehen hat, waren die Renovierungsmaßnahmen nur auf den optischen Eindruck ausgerichtet und nicht darauf eine nachhaltige Renovierung durchzuführen.

Ich kann nur Jedem raten: Schaut auch hinter die Fassade und lasst euch Zeit das geeignet Schnäppchenhaus zu finden. Wir haben über ein Jahr gesucht und letztendlich eines gefunden, das dem entspricht was wir wollten.

Unser ideales Schnäppchenhaus

Wir hatten zwei Varianten wie das Häuschen aussehen sollte. Entweder sollte es ein Feriensitz werden oder wir nutzen es als Hauptwohnsitz.
Als Feriensitz sollte es im Umkreis von etwa einer Fahrstunde um unseren jetzigen Wohnsitz liegen. Das Häuschen sollte preiswert sein und das Grundstück so groß das man draußen grillen kann und vielleicht Platz für einen Gartenteich ist. Als Standort kamen alle Regionen, die Landschaftlich etwas zu bieten haben in Frage. In unserem Fall das Sauerland, das Bergische Land oder die nördliche Eifel. Unser Etat für so ein Ferienobjekt lag bei etwa 35.000,- Euro. Von der Wohnfläche schwebte uns etwas mit 3 Zimmern, 2 Bädern und einer großen Küche vor. Grundstücksgröße ab 350 m³.

Die zweite Alternative war ein Schnäppchenhaus als fester Wohnsitz. Da waren unsere Vorstellungen etwas anders. Das Häuschen sollte dann im Bereich einer halben Fahrstunde um meinen Arbeitsplatz liegen. Es sollte gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein. Im Umfeld sollten auch Einkaufsmöglichkeiten und sonstige Infrastruktur vorhanden sein. Bei dieser Variante sollten es etwa 150 m³ Wohnfläche, mindestens 4 Zimmer, 2 Bäder und eine Küche sein. Alternativ wären auch zwei getrennte Wohneinheiten denkbar gewesen. Unser Etat für die Variante wäre um die 90.000,- Euro gewesen.

Wichtig war uns in beiden Varianten etwas Abstand zu den Nachbarn. Bei der Variante „Hauptwohnsitz“ wäre es nötig gewesen das Häuschen in kurzer Zeit zu renovieren. Bei der Variante wären alle Kernsanierungs-Objekte wegen der finanziellen Doppelbelastung ausgefallen.
Der Zufall wollte es, das wir letztendlich ein Schnäppchenhaus gefunden haben, das der ersten Variante entspricht. Es soll zu unserem Wochenend- und Ferienwohnsitz werden.

Foto: mein-schnäppchenhaus.de